Erfahrungsberichte

Wie Teilnehmer die Retreats erleben

Katharina

Ischia Retreat vom Mai 2015

 

René Hug kannte ich bisher nur über Yogaeasy. Ich fand ihn so humorvoll – gleichzeitig waren seine Übungen so wirkungsvoll. So traute ich mich an mein erstes Retreat.

Der Ort: Villa Lina ist ein besonderer Ort. Die Häuser kleben oben an der Klippe aus Tuff. Aus der Shala blickt man weit hinaus über das Meer, zu dieser Jahreszeit eine weiche zartblaue Horizontlinie, in der die Grenze zwischen Himmel und Erde verschwimmt. Es gibt Nachbarn und den kleinen Ort Panza, aber in der Villa spürt man davon nichts. Eine Welt aus Kapernblüten, Bambus, schattigen Bäumen und einem mit Thermalwasser gespeisten Pool, Treppenstufen – viele – hinunter zum Meer. Die Kapern, die Zucchini und Oliven aus dem Garten findet man in den liebevoll zubereiteten Speisen wieder, die Dich mit dem Ort noch mehr verbinden.

 

Die Gruppe Wir waren halb Schweiz (Schüler aus Oerlikon) und halb Deutsche (Leute mit Wissensvorsprung so wie ich). Ich erwarte, dass die Teilnehmer zukünftig sehr viel internationaler werden. Der Lehrer René ist ein herzlicher und offener Mensch, aber seine Weisheit zeigt sich im Miteinander mit seinen Schülern, in der Kraft seiner Bilder während der Meditation, in der Fürsorge, mit der er seine Schützlinge positioniert, wenn sie noch nicht in die Asana gefunden haben.

 

Als er mich in einem Twist neu „bettete“, habe ich Shivas Shakti – Tanz erlebt. Das war ein Twist! René beginnt morgens mit Yang-Yoga, am späten Nachmittag fanden wir uns wieder in der Shala zusammen, um Yin Restorative zu praktizieren. René ´s Ziel ist es, uns so empfindsam zu machen, dass wir jederzeit in uns hinein spüren und – naja, eben alles verstehen können. Wir haben jeden Tag etwas Neues gelernt. Und: Die Praxis hat uns alle sehr miteinander verbunden.

 

Ich bin in einem schlechten Zustand nach Ischia gefahren, und nun sitze ich hier in diesem botanischen Garten in La Mortella und fühle mich ganz schön runderneuert – nach einer köstlichen Woche.

PS: Ich bin nicht sicher, ob nicht der größte Teil des Muskelkaters von den Lachmuskeln kommt. Wir hatten wahnsinnig viel Spaß.

 

 

Nayla

Ischia Retreat vom Mai 2015

 

Das Yin Restorative Yoga Retreat auf Ischia ist eine Oase des Rückzugs. Wunderschöne, tiefenentspannende und ausgleichende Yoga Stunden mit René’s Begleitung lassen Dich den Alltag vergessen und in eine unbeschreibliche Dimension versetzen. Eine wohltuende und heilende Erfahrung für Körper, Geist und Seele.

 

 

Claudia

Ischia Retreat vom Juni 2016

 

Ich habe mich für das Retreat „Du darfst einfach nur sein“ angemeldet, ohne dass ich René Hug vorher persönlich kannte. Seine Erfahrungen, Eindrücke und Art zu unterrichten, kannte ich bis dahin ausschließlich aus den Videos von „YogaEasy“.

 

Diese Art des Unterrichtens hat mich so sehr angesprochen, dass ich ihn unbedingt in Wirklichkeit erleben wollte. Daraufhin fuhr ich nach Ischia.

 

Dort angekommen, fand ich eine große, naturbelassene, sehr ruhige Anlage vor, mit einem lieben Eigentümer, der auch gleich persönlich für das leibliche Wohlergehen sorgte. Zum Yogaraum führt ein idyllischer naturbelassener Weg. Der Raum hat schöne große Schiebefenster mit direktem Blick von der Yogamatte auf das Meer. Einfach nur traumhaft und als wäre das nicht genug, befindet sich noch etwas weiter unten ein mit Schilf überdachter Meditationsplatz, durch den immer eine angenehme Brise zieht. Natürlich ebenfalls mit direktem Blick auf das Meer.

 

Nun aber zu René:

 

Seine Yogastunden waren allesamt, vitalisierende, humorvolle, fordernde, entspannende, musikalisch untermalte Erfahrungen. Wobei René mit seiner Präsenz immer bei der Gruppe war und genau spürte, wer gerade eine Unterstützung/Variation oder eine liebevolle Zuwendung benötigte. So hatte der Unterricht jeden Tag eine andere Farbe und Form, jedoch behielt er immer einen fortlaufenden Faden bei, eine Art Gerüst, das einem Sicherheit und eine fließende Praxis ermöglichte. Als unterstützend und passend, empfand ich das Schweigen zu verschiedenen Zeiten und das Einfließen von Handmudras in die Praxis.

 

Besonders berührt haben mich seine geführten Meditationen. Diese Ruhe und Präsenz kam an dem offenen Meditationsplatz besonders gut zur Geltung. Wenn sich Dinge oder ungeklärte Situationen bei einem selbst bemerkbar machten, gab es die Gelegenheit mit René persönlich in einem separaten Gespräch nochmal darüber zu sprechen oder sogar eine private Yogaeinheit zu vereinbaren.

 

Ich habe mich in diesem Retreat sehr wohl und aufgehoben gefühlt. In meinem Gepäck konnte ich sehr lehrreiche Erfahrungen für den Alltag mitnehmen, wie z.B. täglich ein paar Minuten zu meditieren und innerlich zurückzutreten aus dem Hamsterrad der eigenen Welt, mal zu schweigen und abzuwarten, was mit mir und in dem „Raum ohne Worte“ passiert. Das tägliche Chanten im Auto auf dem Weg zur Arbeit, das in ein Aussteigen mit einem Lächeln und innerer Ruhe mündet, ohne schon die Tragödien oder Katastrophen der Welt gehört zu haben. Einfach im „Sein“ zu verweilen, im „Hier und Jetzt“. Eben wie es im Retreat-Plan stand.

 

Das Gestern ist fort,

das Morgen nicht da.

Leb‘ also heute aus vollem Herzen.

 

Ich bedanke mich für das wundervolle Retreat, die Erfahrungen und für die Begeisterung, die ich mitnehmen durfte.

 

 

Kai

Tannerhof Retreat vom November 2016

 

Das Retreat mit René Hug im Tannerhof war exzellent.

Ein Höhepunkt war die Gongmeditation. Er ist unglaublich präsent, engagiert, warmherzig, motivierend und sympathisch.